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Kaum zu vernehmen, winzig klein, klopft zaghaft es an uns’re Scheiben. Öffne die Tür, lass es herein, über zwölf Monde soll es bleiben.
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Obst und Gemüse überall verführ'n zu reichlichen Genüssen, kaum einer denkt da an den Fall, der oft folgt solchen Überflüssen.
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Füll’ schnell die Kelche voll mit Sekt, lass funkelnd hoch Raketen steigen, noch ist es gänzlich unbefleckt, da kannst du furchtlos Gunst bezeigen.
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Der Gast zumindest merkt es schon, bunt färben sich einst grüne Blätter, dass er seine Approbation verliert, wenn Frost folgt Regenwetter.
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Auf ungewissem Weg zum Ziel, solang’ Eisblumen Fenster zieren, fehlt ihm noch jegliches Profil, auf das du dich kannst fokussieren.
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Im Fernseh’n wird schon reichlich früh, bevor die letzten Stunden schlagen, in Bildern, Worten, ohne Müh, begonnen mit den Wertefragen.
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Erst wenn - vorlaut und denkbar kühn - trotz Frost und schneebedeckten Fluren, die Schneeglöckchen als erste blüh'n, erkennt man zaghaft seine Spuren.
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War's denn ein gern gesehner Gast, hat er sich ordentlich benommen, der ohne Ruh bei wenig Rast, am Ende scheint bald angekommen?
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Noch wird gerechnet und geplant, wie viel an Wachstum es wohl bringe; auch wenn - ganz ehrlich - niemand ahnt, ob's kostet wieder Silberlinge.
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Das Grab wird ihm schon ausgesucht, auch wenn es gern noch weiter liefe, der Totenschmaus ist schon gebucht, geschrieben manche Abschiedsbriefe.
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Wenn Blumen steh'n auf jedem Feld, die Sonne wärmt uns viele Stunden, ist's längst vorbei mit Kindergeld, hat es schon erste tiefe Wunden.
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Das "Neue" wünschen alle her, soll besser werden als das "Alte", welches, ganz ohne Gegenwehr, verstirbt im Böller-Hinterhalte!
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